Science
Fiction
Die
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Übermorgen
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Neuronales Interface
Je mehr man in Gedanken
lebt, desto weniger
lebt man.
© 2017
Neuronales Interface
Mit Gedanken Technik steuern?
Ich sitze vor einem Laptop und tippe meine Gedanken.
Das ist das, was derzeit üblich ist.
Ich sitze vor meinem Laptop und diktiere ihm meine Gedanken.
Das ist das, was derzeit möglich ist.
Ich denke meine Gedanken und mein Laptop schreibt sie.
Das ist das, was in einigen Jahren möglich sein soll.
Wir
schreiben
April
2017.
Und
die
Meldung,
die
ich
an
diesem
20.
April höre, klingt wie ein Aprilscherz.
Man
arbeitet
daran,
dass
ein
Smartphone
die
Hirnströme
seines
Besitzers
erfassen
kann.
Und
zwar
so,
dass
das
Smartphone
Anweisungen
versteht,
die
es
sogar
ermöglichen,
eine
Message
zu
verfassen. Mein Smartphone soll meine Gedanken lesen können!
Die
Vorteile
sind
ja
wohl
eindeutig.
Man
stelle
sich
vor,
man
denkt
eine
Nachricht
und
das
Smartphone
macht
eine
Message
daraus.
Und
übersetzt
diese
auch
noch
bei
Bedarf
in
jede
gewünschte
Sprache.
Kommunikation auf Gedankenebene.
Die Zunge als reines Geschmacksorgan?
Gehen
wir
noch
einen
Schritt
weiter.
Wenn
das
Smartphone
die
Gedanken
lesen
kann,
wie
lange
wird
es
dann
dauern,
bis
es
Gedanken vermitteln kann?
Vielleicht über eine direkte Stimulierung des Hörnervs.
Eine multilinguale nichtverbale Kommunikation.
Von
Gehirn
zu
Gehirn,
mit
der
Technik
des
Smartphones
als
Postbote, Dolmetscher, Beisitzer.
Sozusagen,
nie
mehr
ohne
Mama.
Quasi
eine
digitale
Anstandsdame.
(Wieso
eigentlich
die
Weiblichkeitsform?
Weil
Männer
und
Anstand…?
Mmmhh, ich schweife ab, also zurück zum Thema).
So
phantastisch
die
Idee
klingt,
dass
wir
per
Gedanken
kommunizieren
oder
Anweisungen
geben
können.
Man
darf
dabei
eins
nicht
vergessen.
Kein
Smartphone
kann
das
ohne
den
technischen
Hintergrund
eines
leistungsfähigen
Computers
mit
leistungsfähiger Software.
Und
das
bedeutet,
dass
alles,
was
man
dem
Smartphone
denkt,
nicht
nur
da
landet,
wo
wir
es
haben
wollen,
sondern
auch
auf
den
Servern und Datenbanken des Providers.
Wer
jetzt
denkt,
dass
sich
die
Geheimdienste
dieses
Planeten
die
Hände reiben, hat absolut recht.
Wenn
eine
Technik,
die
in
der
Lage
ist,
menschliche
Gedanken
zu
lesen,
zu
einem
täglichen
Gebrauchsgut
wird,
dann
darf
man
sich
über das Wort Privatsphäre Gedanken machen.
Wohl wissend, dass auch diese Gedanken gelesen werden können.
Und
die
Worte
„Intim“,
„Privat“,
„Geheim“
gelten
dann
nur
noch
für
diejenigen, die sich dieser Technik nicht bedienen.
Wie?
Wenn
ich
nichts
zu
verbergen
habe,
muss
ich
mir
keine
Sorgen
machen?
Mal
sehen.
Habe
ich
was
zu
verbergen?
Vielleicht
sollte
ich
mich
fragen,
ob
es
Dinge
gibt,
von
denen
ich
nicht
will,
dass
sie
jemand
anderes
weiß.
Das
wären
dann
die
Dinge,
die
ich
schützen
möchte
und die ich als privat bezeichnen darf. Patentideen zum Beispiel.
Die
Menschenwürde
ist
unantastbar
und
beinhaltet
auch
das
Recht,
dass
ich
entscheide,
was
ich
bereit
bin,
anderen
über
mich
mitzuteilen.
Es betrifft das Recht auf Individualität.
Vielleicht
ist
die
Einschränkung
der
Individualität
der
Preis,
den
die
Menschheit in einer vernetzten Welt bezahlen muss.
In
meinen
Romanen,
zu
spekulativer
Zukunft,
sind
neuronale
Techniken,
die
eine
Kommunikation
mit
Computern
erlauben,
normaler Bestandteil der Alltagstechnik.
Das sind sie, weil ich weiß, dass es so kommen wird.
Ob
es
in
hundert
oder
mehr
Jahren
einen
effektiven
Schutz
der
Privatsphäre
geben
wird,
weiß
ich
nicht.
Vielleicht
sind
die
Menschen
der
kommenden
Generationen
so
human,
die
Privatsphäre
als
hohes
Gut zu würdigen.
Letztlich ist es eine Frage, ob die Ethik über die Gier siegt.
Nachtrag: 21.08.2021
Als
Neurograins
bezeichnete
Mikrochips,
die
direkt
auf
die
Hirnoberfläche
implantiert
werden,
sind
in
der
Lage,
Gehirnimpulse
zu
detektieren
und
Gehirnareale
gezielt
zu
stimulieren.
Man
könnte
sie
als
Vorläufer
eines
Neuronalen
Interfaces,
so
wie
es
in
Intersolar
und StarAge beschrieben ist, bezeichnen.
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