Science
Fiction
Die
Welt
von
Übermorgen
Die
Frage
ist,
welcher
Fortschritt,
welche
Technologie,
sich
am
schnellsten
entwickelt
und
so
den Sprung von Science Fiction zur Realtität schafft.
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Antriebe
Wie schnell man sein
muss, hängt davon ab,
wie viel Zeit man hat,
um sein Ziel zu
erreichen
Raumschiffantriebe
Wenn
wir
von
Raumschiffantrieben
sprechen,
dann
sprechen
wir
auch von Raumschiffen und nicht von Raumkapseln.
Vergleichen wir es mit der Seefahrt.
Ein
Boot
ist
die
kleinste
Schiffsklasse.
Boote
verfügen
normalerweise
über
keine
Decks.
Das
kleinste
Boot
ist
das
Kajak.
Größere
Boote
sind zum Beispiel offene Segelboote, meist mit nur einem Mast.
Boote sind als Rettungsboote Bestandteile von Kreuzfahrtschiffen.
Und
diese
Rettungsboote
bieten
mehr
Platz
als
das,
was
wir
derzeit
(Stand
2020)
als
Raumschiffe
bezeichnen,
eingeschlossen
die
neue
Orion der NASA.
Gehen
wir
also
davon
aus,
dass
wir
im
Fall
von
Raumschiffen
von
etwas
sprechen,
das
eher
doppelt
so
groß
ist,
wie
die
früheren
Space
Shuttles.
Und
für
etwas,
das
gut
50
Tonnen
wiegt,
brauchen
wir
nun
einen
Antrieb.
Hierbei
müssen
wir
unterscheiden
zwischen
Antrieben,
die
im
Weltraum
benutzt
werden
und
Antrieben,
die
dazu
dienen,
von
Planeten zu starten.
Für
den
Start
von
einem
Planeten
braucht
es
nichts
mehr
als
Schubkraft.
Der
beste
Lieferant
für
Schubkraft
sind
chemische
Antriebe.
Die
haben
jedoch
Grenzen
bei
der
Höchstgeschwindigkeit.
Viel mehr als 40.000 Kilometer pro Stunde sind damit nicht machbar.
Was
eine
interessante
Frage
aufwirft!
Was
macht
eine
Spezies,
deren
Welt
die
doppelte
Gravitation
der
Erde
hat?
Mit
chemischen
Antrieben kommen die in dem Fall nicht mal in den Orbit!
Für
den
Flug
über
interplanetare
Distanzen
braucht
es
nichts
mehr
als
Höchstgeschwindigkeit.
Hier
gilt,
je
schneller
desto
besser.
Dafür
sind chemische Antriebe der schlechteste Kandidat.
Weit
besser
sind
elektrische
oder
nukleare
Antriebe.
Nukleare
Antriebe
haben
wieder
den
Vorteil
einer
hohen
Schubkraft
und
wären
damit auch für den Start von Planeten aus geeignet.
Da
sie
jedoch
Strahlung
freisetzen,
hat
die
NASA
die
Entwicklung
von
nuklearen
Antrieben
in
den
70er
Jahren
gestoppt.
Obwohl
man
einen
Stand
erreicht
hatte,
der
es
ermöglicht
hätte,
ein
Raumschiff
innerhalb weniger Stunden zum Mond zu bringen.
Zurück zu der Frage, womit wir unser Raumschiff antreiben wollen.
Zwar
gibt
es
elektrische
Antriebe,
die
hohe
Geschwindigkeiten
erreichen
können,
aber
diese
haben
einen
geradezu
lächerlich
kleinen
Schub.
Nicht
gerade
optimal
für
die
Bewegung
von
50
Tonnen.
Was
bleibt,
sind
nukleare
Plasmatriebwerke.
Diese
Antriebe
benötigen
jedoch
so
viel
Energie,
dass
nur
Kernfusion
in
Frage
kommt.
Von
einem
funktionsfähigen
Fusionsreaktor
sind
wir
jedoch
noch
(Stand
2020)
zehn
bis
fünfzig
Jahre
entfernt.
Warum
man
das
jetzt
nicht
genauer
sagen
kann,
liegt
an
der
Komplexität
eines
Fusionsreaktors.
Das
größte
Problem
ist,
dass
wir
zwar
Temperaturen
erzeugen
können,
die
denen
im
Sonnenkern
entsprechen, nicht aber den dort herrschenden Druck.
Um
das
zu
kompensieren,
braucht
es
noch
mehr
Temperatur,
was
wir
aber
nur
auf
kleinstem
Raum
schaffen.
Der
Brennstoff
(Deuterium)
muss
präzise
platziert
werden
und
von
Magnetfeldern
vom
Kontakt
mit der Wandung des Reaktors separiert werden.
Und
hier
liegt
eins
der
Hauptprobleme.
Diese
Magnetfelder
in
die
gewünschte
Form
zu
bringen
und
stabil
zu
halten,
ist
die
Mauer,
die
es
zu
überwinden
gilt.
Irgendwann
werden
wir
das
schaffen.
Nur
wann, das ist nicht vorhersagbar.
Mit
Kernspaltungstechnik
wären
solche
Antriebe
heute
schon
möglich,
aber
so
ziemlich
alle
Staaten
haben
sich
darauf
geeinigt,
keine
nukleare
Technik
im
Weltraum
zu
verwenden.
Einmal
aus
Angst
vor
Strahlung,
zum
anderen
aus
Angst
vor
EMP’s
und
wohl
auch
aus
Angst
vor
wirklich
nicht
mehr
kalkulierbaren
Kosten
und
Kontrollmöglichkeiten.
Kurz
gesagt,
politisch
sind
diese
nuklearen
Antriebe heißer, als das Gas in deren Reaktionskammern.
Doch
was,
wenn
man
losfliegen
müsste,
um
jenseits
der
Mondbahn
einen Asteroiden abzufangen?
Wenn
man
bedenkt,
wie
viele
Atombomben,
Atomkraftwerke
und
atomgetriebene
Schiffe
gebaut
wurden
und
wie
viel
davon
unter
und
über
Wasser
vor
sich
hin
rostet,
sei
es,
ob
versunken,
verloren
oder
als
Ruinen
wie
Tschernobyl
und
Fukushima,
dann
darf
man
sich
die
Frage
stellen,
wie
vernünftig
die
Menschheit
ist,
wenn
es
um
Entscheidungen von Bedeutung geht.
Werfen wir noch einen Blick auf exotische Antriebsformen.
Sonnensegel:
Funktionieren
nur,
wenn
man
von
der
Sonne
weg
will.
Kursänderungen?
Sorry,
wir
sind
nicht
auf
einem
Segelschiff,
wir
haben kein Kielschwert und kein Ruderblatt.
Weitere
Probleme
sind
Vibrationen,
die
durch
den
Sonnenwind
verursacht
werden
können.
Diese
können
das
Sonnensegel
zerreißen.
Mikromaterie
wird
Löcher
schlagen,
die
zu
Spannungsrissen führen können.
Kurz
gesagt,
Sonnensegel
sind
unpraktisch
und
zu
fragil,
um
verlässlich sein zu können.
Externer Photonenantrieb:
Was ist das nun wieder?!?
Wir
nehmen
ein
Raumschiff
und
platzieren
am
Heck
eine
größere
stabile
Fläche.
Eine
Art
Sonnensegel,
nur
wesentlich
kleiner
und
wesentlich stabiler.
Auf
der
Erde
bauen
wir
nun
eine
Reihe
von
Laserprojektoren.
Diese
feuern
auf
die
Fläche
am
Heck
des
Raumschiffs
und
treiben
es
so
voran.
Tatsächlich
könnte
man
damit
beträchtliche
Geschwindigkeiten
erreichen.
Das
Hauptproblem
dabei
ist
die
Frage,
wie
man
am
Ziel
abbremst. Ganz zu schweigen von der Frage des Rückflugs.
Tatsächlich
ist
die
Theorie
dieses
Antriebs
Basis
einer
Idee,
die
2016
durch
die
Medien
gegangen
ist.
Hunderte
von
Nanosonden
sollen,
dieser
Theorie
zufolge,
per
Laserstrahl
beschleunigt
und
Richtung
Alpha
Centauri
gesendet
werden.
Dort
könnten
sie
die
Planeten
des
Systems erforschen und uns nette Bilder schicken.
Wie
die
Sonden
das
machen
wollen,
während
sie
mit
20
Prozent
der
Lichtgeschwindigkeit
durch
das
System
rasen,
ist
nicht
beschrieben
worden.
Wo
wenige
Gramm
schwere
Sonden
die
Energie
hernehmen
wollen,
um
Signale
Richtung
Erde
zu
schicken,
wäre
auch
noch
eine
spannende Frage.
Der
finanzielle
Erfolg
solcher
Gedanken
ist
weit
realitätsnäher.
Immerhin
wird
davon
gesprochen,
dass
100
Millionen
Dollar
alleine
für eine Machbarkeitsstudie ausgegeben werden.
Hierzu möchte ich Folgendes sagen.
Selbst
wenn
man
es
schafft,
die
Sonden
zu
beschleunigen,
ohne
dass
die
aufgrund
der
hohen
Beschleunigungskräfte
Schaden
nehmen,
bleibt
die
Frage,
wie
sie
am
Ziel
abbremsen
sollen
und
wie
sie Daten sammeln und zur Erde übermitteln sollen.
Sollte
man
sie
tatsächlich
auf
die
Reise
schicken,
wird
es
ein
Riesenspektakel
sein.
20
Jahre
später
wird
man
die
Ankunft
feiern.
5
Jahre
danach
wird
man
auf
Nachrichten
lauschen,
auf
Bilder
warten,
die
fremde
Welten
zeigen.
Bilder,
mit
deren
Eintreffen
ich
nicht
rechnen würde.
Und
wenn,
würden
sie
kaum
mehr
zeigen,
als
verwaschene
(unscharfe) Lichtpunkte.
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